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Erster Festakt im Zuge unseres neuen Kinderhauses

"Bald legen wir den ersten Stein,
es wird ein ganz besond’rer sein.
Der Grundstein, der sich nie bewegt,
der immer fest am Boden steht
und der vom ersten Tage an,
unser Kinderhaus leicht tragen kann.
Nun feiern wir und sind bereit
für eine gute Hausbauzeit."

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, seit kurzer Zeit steht nun der Rohbau.

Dies nehmen wir zum Anlass, die Grundsteinlegung zu feiern. Hierzu laden wir alle Interessierten recht herzlich ein, an diesem Nachmittag mit dabei zu sein.

Termin: Fr., 09.12.16

Uhrzeit: 15:00 Uhr

Ort: Römerstr. 34 a (ehemaliger Bolzplatz)

Die Kindergartenkinder werden den Auftakt machen und sich mit Liedbeiträgen an der Aktion beteiligen. Im Anschluss an den offiziellen Teil dieses Festaktes wird es einen kleinen Empfang geben, der sicherlich die Vorfreude auf das voraussichtlich im Herbst 2017 eröffnende Kinderhaus wecken wird.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Herzliche Grüße

Das Kindergartenteam

Artikel zum Richtfest unseres neuen Kinderhauses

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MM-Artikel: "Neues Kinderhaus im Sommer fertig"

Am heutigen Freitag gehen die Briefe 'raus: Damit erteilt der katholische Kindergarten Edith Stein Wallstadt die Zusagen für die Mädchen und Jungen, die ab September das seit Sommer 2016 im Bau befindliche neue Kinderhaus besuchen dürfen. Dass der ehrgeizige Terminplan zu halten sein wird, daran lassen Thomas Dietrich, der Bauausschussvorsitzende und Kindergartenbeauftragte der Kirchengemeinde Christkönig, sowie Kindergartenleiterin Diana Nicolaus keinen Zweifel.

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"Ein wichtiger Meilenstein ist jetzt geschafft", freut sich Dietrich. Der Neubau ist dicht - umgangssprachlich gesagt. Offiziell hat er den sogenannten "Blower Door Test", sprich die Luftdichtigkeitsmessung, bestanden. Der Test soll belegen, dass die nach der Energieeinsparverordnung vorgesehenen Grenzwerte erreicht werden. "Wir haben sie sogar unterschritten und ganz hervorragende Werte erzielt", wie Dietrich zufrieden hervorhebt.

Das auf dem früheren städtischen Bolzplatz zwischen Trompetergasse und Römerstraße im Schatten des Kirchturms von Christkönig in Massiv- und Holzbauweise erstellte zweistöckige Hybridgebäude wurde dazu von einem unabhängigen, externen Ingenieurbüro unter Unterdruck gesetzt. Zulässig wäre, so erläutert Dietrich, dass sich die Luftmenge in dem geschlossenen Haus pro Stunde um das eineinhalbfache austauscht - erzielt wurde das 0,45-fache. "Das sind sehr gute Werte, unterhalb Passivhaus-Standard", erläutert Dietrich.

Gut im Zeitplan

"Wir müssen also gezielt Fenster öffnen und lüften", schließt Diana Nicolaus daraus. Generell profitiere man von einem sehr guten, angenehmen Raumklima und niedrigen Heizkosten. Geheizt wird ohnehin umweltfreundlich über eine Wärmepumpe, welche die nötige Wärme aus der Umgebungsluft abzieht.

Die Rohre der Fußbodenheizung sind bereits verlegt, gerade laufen die Arbeiten der Sanitär- und der Elektrofirmen. "Wir haben weitgehend Handwerker aus der Region", wie Dietrich betont. Das von Architekt Stephan Seidel geplante, 1250 Quadratmeter Nutzfläche bietende Kinderhaus sei gut im Zeitplan, sagt Thomas Dietrich: "Manches geht langsamer, manches schneller, aber insgesamt sind wir guter Dinge".

Es wird selbst gekocht

Der Kindergartenbeauftragte der Kirchengemeinde formuliert sogar als Ziel, dass der Neubau bereits im August fertig ist. Dann könnten, so hofft er, die jetzigen Gruppen und Erzieher bereits vor den Sommerferien umziehen. "Das ist gerade unser optimistischer Plan", bekräftigt er.

Nach den Ferien geht es offiziell am 11. September für die Kinder los. Leiterin Diana Nicolaus und ihr - künftig deutlich größeres - Team wollen etwas früher anfangen, um alles einzurichten. Auf der Bildungsmesse "Didacta" in Stuttgart hat sie sich gerade nach Möbeln und Einrichtungsgegenständen umgeschaut - auch, um Messerabatte auszunutzen. Derzeit führt sie erste Einstellungsgespräche, kommen zu momentan neun Fachkräften doch mindestens sechs (ja nach Teilzeit-Regelungen) hinzu. Nicolaus ist zufrieden: "Wir haben viele Bewerber, die einen guten Eindruck machen."

Schon komplett ist das Küchen-Team - denn im neuen Wallstadter Kinderhaus soll selbst gekocht werden, stets frisch und gesund. "Das war unser Ziel", betont Dietrich. Dazu sei die Gemeinde auch bereit gewesen, die höheren Investitionen einer komplett eingerichteten Küche zu tragen. Hinzu kommt eine eigene Kinderküche, "damit die unter Anleitung auch mal selbst Plätzchen backen können", wie Dietrich sagt. Ein eigener Essensraum sowie das großzügig gestaltete Elterncafé gehen ebenso über die Standards der Stadt hinaus, und in einem speziellen "Matschraum" - gekachelt und mit Wasseranschluss - haben die Kinder sicher viel Spaß.

Ob im Erdgeschoss für die Krippe oder im ersten Stock für die Kindergartenkinder - überall sind die Gruppenräume nach Südosten zum Garten und zur Sonne hin, Sanitär-, Funktions- und Schlafräume nach Nordwesten zu den Nachbarhäusern hin ausgerichtet. Große Fensterfronten, Oberlichter und die Verwendung von viel Holz lassen das Haus sehr großzügig und hell wirken. Dennoch würden die vorgesehenen Baukosten von 3,35 Millionen Euro nach den Worten von Dietrich "einigermaßen eingehalten".

Von Peter W. Ragge

© Mannheimer Morgen, Freitag, 10.03.2017

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MM-Artikel: "Der ganze Ort soll mithelfen"

Mannheimer Morgen - MANNHEIM OST

Freitag 16.6.2017

Wallstadt: Spendenaufruf zum Kauf von Spielgeräten und Bäumen für das Außengelände des neuen Kinderhauses

Der ganze Ort soll- mithelfen

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge

mm artikel web 20170620„Lassen Sie Kinderaugen leuchten!“ Einen Brief mit diesem Appell, von Mitgliedern der Katholischen Jungen Gemeinde (KIG) verteilt, fanden jetzt alle Wallstadter in ihrem Briefkasten. Darin bittet die Pfarrei Christ-König um Spenden für die Gestaltung des Außengeländes des neuen Kinderhauses Edith Stein, das im September eröffnet werden soll.

„Durch die hohen Standards beim Bau eines solchen Hauses ist das hierfür vorgesehene Budget aufs Äußerste ausgereizt", heißt es in dem Brief, den Pfarrer Lukas Glocker, Diakon Bernhard Kohl, Thomas Dietrich als Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde sowie Kinderhaus-Leiterin Diana Nicolaus unterzeichnet haben.

Die zunächst vorgesehenen Kosten für den Neubau betrugen 3,35 Millionen Euro. Vermutlich werde man bei 3,5 Millionen Euro landen, „vielleicht, auch etwas drunter". So Dietrich im Gespräch mit dem „MM“. Als Grund nennt er einmal den Bauboom, durch den die Preise gestiegen seien, sowie die formalen Richtlinien. „Da wir einen Zuschuss der Stadt erhalten, sind wir 'verpflichtet, alles öffentlich auszuschreiben", so Dietrich. Da könne man nicht einfach ortsansässige Handwerker engagieren und mit ihnen verhandeln. Schon jetzt finanziere die Gemeinde aus eigenen Mitteln einige Räume, etwa Elterncafe und Kinderküche, die über das offiziell von der Stadt bewilligte Raumprogramm hinausgingen.

Natürlich sei im Budget auch Geld für das Außengelände da „es bleibt keine Baustelle, es kommt Rasen“. verstehen Dietrich. Aber man wolle „mehr als nur das Minimalangebot“ und „nicht aus Kostengründen Dinge sparen oder auf später verschieben, die dann aber eh nie realisiert werden“, meint er.

Patenschaften möglich

In dern Brief an die Bürger heißt es, dass die Pfarrgemeinde „dem hervorragenden Team an Erzieherinnen“ zwar zutraue, „gut mit den Kindern zu improvisieren“. Aber eigentlich wolle man den jungen Wallstadtern „einen Rahmen schaffen, der die Fantasie der Kinder anregt, ihrer Energie Raum gibt, ihren Gleichgewichtssinn stärkt, ihrer Lebensfreude Reize setzt”, heißt es im Appell.

Die Idee zu dem Brief hatte Diakon Bernhard Kohl, so Dietrich, „denn bei den neuen Glocken hat das damals auch funktioniert“, weiß er. Und auch jetzt habe es „sofort Resonanz und Einzahlungen gegeben“, freut er sich. Zudem habe der Bezirksbeirat angeboten, aus seinem Stadtteilbudget zu helfen „eine schöne Geste", findet Dietrich.

Mit der Spende von 2500 Euro von der aufgelösten Brassband, Einnahmen von Flohmärkten und Auftritten auf dem Weihnachtsmarkt könne man eine Nestschaukel finanzieren, rechnet Diana Nicolaus vor.

Aber auch eine Wackelbrücke, wie sie im Luisenpark über den Gebirgsbach verläuft, ein Klettergerüst, eine Picknick-Insel, ein Sonnensegel sowie fünf Bäume stehen auf der

Wunschliste der Erzieherinnen. Dabei kostet solch ein kindgerechtes Spielgerät, etwa eine Wackelbrücke, zwischen 6000 und 8000 Euro.

„Wir nutzen den alten Außen-Spielbereich hinter dem Kirchturm weiter", erläutert Nicolaus, „aber haben jetzt eine schöne neue Fläche dazu bekommen, die wir gestalten wollen“. Firmen, Vereinen oder Einzelpersonen soll ferner angeboten werden. eine Patenschaft für einen Baum oder ein Spielgerät zu übernehmen mit namentlicher Nennung, etwa auf einer Spendentafel.

Die Bauarbeiten sind laut Dietrich im Zeitplan. Gleich nach den Sommerferien, im September. Soll das neue Kinderhaus den Betrieb aufnehmen nach einer Segnung durch den Pfarrer. „Einweihung feiern wir erst im Juli 2018, mit einem Gemeindefest", kündigt Dietrich an.

Inzwischen ist auch klar, dass der Neubau mehralsnur ein Kinderhaus sein wird. Die Erzdiözese Freiburg hat es als Familienzentrum anerkannt, weshalb sie einen einmaligen Zuschuss von 10 000 Euro und regelmäßige Zahlungen leistet. „Wir machen ein pädagogisches Angebot für die ganze Familie vor Ort, mit Beratung, Vorträgen zu Erziehung und Beziehungen, Treffen im Elterncafe,

Krabbelgruppe und vielem mehr auch für Leute, die keinen Betreuungsplatz hierhaben", erläutert Diana Nicolaus. Damit werde. das Gebäude auch nach den offiziellen Öffnungszeiten genutzt. „Wir greifen damit auf, was sich die Wallstadter bei einer Umfrage in der Gemeinde gewünscht haben“, so die Leiterin.

Kinderhaus Edith Stein

Der katholische Kindergarten Edith Stein befindet sich derzeit noch in der Römerstraße 30 in WaIlstadt und betreut in sehr besagten Verhältnissen in drei Gruppen 64 Kinder im Kindergartenalter.

Nach dem Umzug in den Neubau, um den die Gemeinde lange kämpfen musste, kommen zehn Plätze in der Krippe (also bis drei Jahre) und 24 Kindergartenplätze (eine Ganztagesgruppe und vier Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten), zu den neun Fachkräften sechs weitere dazu. Träger ist die Pfarrei Christ-König der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena Mannheim.

Spendenkonto der Kath. Kirchengemeinde Maria Magdalena, lBAN DE18 6709 0000 8123 04.

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Artikel - Entdeckungstour durch das neue Kinderhaus

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